1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald Leistungen wie Hotelzimmer, Tagungsraum oder Essen bestellt und zugesagt oder, falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden sind.
 
2. Reservierte Hotelzimmer stehen dem Gast von 14.00 Uhr am Anreisetag und bis 11.00 Uhr am Abreisetag zur Verfügung. Sofern nicht ausdrücklich eine Ankunftszeit vereinbart wurde, behält sich das Hotel das Recht vor, bestellte Hotelzimmer nach 18.00 Uhr anderweitig zu vergeben.
 
3. Sollten vereinbarte Hotelzimmer oder Tagungsräume aus Gründen, die das Hotel nicht zu vertreten hat, nicht zur Verfügung gestellt werden können, so ist das Hotel verpflichtet, für gleichwertigen Ersatz - soweit zumutbar - auch ausserhalb des Hauses Sorge zu tragen. Gesetzliche Ansprüche auf Schadenersatz oder Rücktritt vom Vertrag werden hierdurch nicht berührt.
 
4. Bei Nichtinanspruchnahme der bestellten Leistungen einschliesslich sog. Arrangements ( Komplettangebote für Räumlichkeiten und sonstige Leistungen ) ist der vereinbarte oder betrieblich übliche Preis zu zahlen, abzüglich der vom Hotel ersparten Aufwendungen.
 
Danach werden bei Um- oder Abbestellungen bestellte Leistungen wie Hotelzimmer, Tagungsräume oder Arrangements wie folgt berechnet:
a) bis 30 Tage vor Ankunft: keine Kosten
b) 29-14 Tage vor Ankunft: 50 % der vereinb. Leistungen
c) 13 - 7 Tage vor Ankunft: 70 % der vereinb. Leistungen
d)   6 - 0 Tage vor Ankunft: 85 % der vereinb. Leistungen
 
5. Zeitungsanzeigen, die Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bzw. Verkaufsveranstaltungen enthalten, bedürftig grundsätzlich vorheriger schriftlicher Zustimmung des Hotels.
Erfolgt eine Veröffentlichung ohne Zustimmung und werden dadurch wesentliche Interessen des Hotels beeinträchtigt, so hat das Hotel das Recht, die Veranstaltung abzusagen: in diesem Fall gilt Ziffer 4 der Allgemeinen Bedingungen ( Zahlung der Miete und einer Vergütung ) entsprechend.
 
6. Das Hotel bemüht sich, nicht in Anspruch genommene Hotelzimmer oder Tagungsräume nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden. Bis zur anderweitigen Vergabe der vertraglich vereinbarten Leistungen ist für die Dauer des Vertrages der nach vorgenannter Kostenregelung errechnete Betrag zu zahlen. Für die Zeit der Weitervermittlung entfallen alle Kosten. Hat das Hotel begründeten Anlass zur Annahme, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder den Ruf des Hauses zu gefährden droht, sowie im Falle höherer Gewalt, kann es die Veranstaltung absagen.
 
7. Hat der Besteller mehrere Hotelzimmer reservieren lassen unter dem Vorbehalt, ggf. mehr oder weniger Zimmer in Anspruch zu nehmen ( Kontingent ), hat der Besteller ab 6 Monate vor Anreisetermin dem Hotel in 4-wöchiger Folge Meldung über den Buchungsstand der benötigten Zimmer inkl. Anzahl der Personen zu machen. Mit Eingang der letzten Meldung vier Wochen vor Anreisetermin werden nicht in Anspruch genommene Zimmer zur anderweitigen Vermietung frei, Kosten entstehen dem Besteller dadurch nicht ( für Silvester gilt eine Sonderregelung ). Erfolgt keine Meldung, geht das gesamte Kontingent zu Lasten des Bestellers; Nr. 4 gilt entsprechend. Die namentliche Teilnehmerliste ist dem Hotel bis 4 Tage vor Ankunft zur Verfügung zu stellen.  
 
8. Änderungen der Mehrwertsteuer gehen unabhängig vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zugunsten oder zu Lasten des Gastes/Bestellers.
 
9. Für Sonderpreise und Leistungen, die vom Hotel lediglich ausgelegt werden ( z.B. Kurtaxe ), werden Kreditkarten ( Visa, Amex, Eurocard ) nicht akzeptiert.
 
10. Das Hotel bemüht sich, Weckaufträge mit grösster Sorgfalt auszuführen. Zu Händen der Kunden bestimmte Nachrichten, Post- und Warensendungen werden mit dieser Sorgfalt behandelt. Das Hotel übernimmt die Aufbewahrung, Zustellung und auf Wunsch gegen Entgeld die Nachsendung desselben. Zurückgebliebene Sachen des Kunden werden nur auf Anfrage, Risiko und Kosten des Kunden nachgestellt. Das Hotel bewahrt die Sachen 6 Monate auf, danach werden die Sachen, sofern ein erkennbarer Wert besteht, dem lokalen Fundbüro übergeben. Jede Haftung des Hotels ist ausgeschlossen.  
 
11. Auf den Hotelparkplatz besteht für die dort abgestellten Fahrzeuge grundsätzlich keine Haftung sowie keine Überwachungspflicht des Hotels.
 
Bei Seminaren, Tagungen, Kongressen und ähnlichen Veranstaltungen ist weiterhin zu beachten:
 
12. Der Leiter einer Veranstaltung im Hotel gilt als ermächtigt, alle im Rahmen der Organisation erforderlichen Erklärungen für den Veranstalter abzugeben. Wenn der Veranstalter die Vollmacht des Veranstaltungsleiters einschränken möchte, so muss dies dem Hotel durch die schriftliche Erklärung vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt werden.
 
13. Eine Änderung der Teilnehmerzahl für ein gemeinsames Essen muss spätestens 2 Werktage vor Veranstaltungsbeginn übermittelt werden; andernfalls wird mindestens die bestellte Zahl der Gedecke in Rechnung gestellt.
 
14. Der Veranstalter übernimmt die Mit-Haftung für die Bezahlung etwaiger von den Veranstaltungsteilnehmern zusätzlich in Anspruch genommener Leistungen.
 
15. Das Einbringen von Speisen und Getränken bedarf der vorherigen Zustimmung durch das Hotel.
 
16. Für den Verlust, die Zerstörung oder die Beschädigung von Gegenständen oder Exponaten, die der Veranstalter in die Tagungsräume eingebracht hat, wird keine Haftung übernommen. Sämtliches Dekorationsmaterial muss den feuerpolizeilichen Anforderungen entsprechen.
 
17. Das Anbringen von Dekorationsmaterial oder sonstigen Gegenständen ist nur mit Zustimmung des Hotels gestattet. Für die Beschädigungen der Einrichtung oder des Inventars des Hotels, die beim Auf- oder Abbau oder während der Veranstaltung verursacht werden, haftet der Veranstalter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
 
18. Störungen an zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen Einrichtungen werden, soweit möglich, sofort beseitigt. Eine eventl. Minderung kommt insoweit nur auf den entfallenden Mietzins für die zur Verfügung gestellten Einrichtungen in Betracht.
 
19. Sollte eine Bestimmung der allgemeinen Bedingungen unwirksam sein, so berührt das die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht.
Anstelle einer eventuell ungültigen Bestimmung gilt eine ihr möglichst Nah kommende gültige Bestimmung.
Abweichende Vereinbarungen oder Nebenabreden müssen schriftlich festgelegt werden.
 
20. Der Gerichtsstand ist Grevesmühlen.